Das dalmatinische Hinterland

23. Juli 2026
Knin Fortress, with hills and the Krka canyon at sunset by Mladen Bozickovic (CC BY-SA 4.0)

Wenn von Dalmatien die Rede ist, denken die meisten zuerst an die wunderschöne Küste, herrliche Strände und die Adria. Ein großer Teil Dalmatiens wird jedoch von Reisenden und selbst von Kroaten oft übersehen: das geschichtsreiche, landschaftlich vielfältige und faszinierende dalmatinische Hinterland.

Auf Kroatisch heißt diese Gegend Zagora, wörtlich ‘hinter den Bergen’. Sie umfasst den kontinentalen Teil Dalmatiens, der durch die Gebirgszüge Kozjak, Mosor, Dinara, Biokovo und Rilić von der Küste getrennt ist. Die Landschaft ist überwiegend karstig und recht trocken. Deshalb entwickelten sich Kultur und Geschichte hier etwas anders als die mediterrane Lebensweise an der Küste und auf den Inseln. Früher lebte die Bevölkerung vor allem von Viehzucht und Landwirtschaft.

Die Geschichte der Region reicht von den illyrischen Delmaten, denen Dalmatien seinen Namen verdankt, über das mittelalterliche Königreich Kroatien bis zur späteren osmanischen Herrschaft. Die Gegend erlebte bewegte Zeiten, deren Spuren bis heute in zahlreichen Ruinen alter Befestigungen, Brücken und Kirchen sichtbar sind.

Zu den größten Reizen des Hinterlands zählen seine vielen Wanderwege durch Berge und Hügel, Flussschluchten, Bäche, Wasserfälle und die Landschaft insgesamt. All das macht das dalmatinische Hinterland zu einem idealen Ziel für einen aktiven Urlaub.

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